Termine und Kurzinformationen

(aktualisiert am 15.02.2019)

Aktuelle Termine:

  • 31.03.2019 - Erstellung der Nährstoffbilanz

 

Aktuelle Hinweise:
Spargel

  • Sowie die Bodenfeuchte und ein frostfreier Boden dies zulassen, sollte mit dem Aufdämmen begonnen werden. Dabei sollten u.a. folgende Punkte beachtet werden:

    • Die Dämme sollten in der Konsistenz locker und erdfeucht sein. Verdichtungen über der Krone sollten vermieden werden
    • Dammhöhe bedarfsgerecht (zu niedrige Dämme führen zu kurzen Stangen, mit verholzter Basis und es droht die Gefahr von Knospenschäden ; zu hohe Dämme verzögern den Start). Dabei sind die Kronenhöhen je Pflanzung, Sorte und Alter durchaus unterschiedlich!
    • Dammbreite bedarfsgerecht (zu breite und zu mächtige Dämme führen, durch die massive Erdmasse, welche erst durchwärmt werden muss, zu Verspätung und bei nassen Böden auch zu Mindererträgen und Qualitätsproblemen. Die Dämme müssen nur eine Breite aufweisen, dass keine Stangen an der Seite herauswachsen; Junge Anlagen deshalb meist schlanker aufdämmen. Die Flanken sollten steil sein, jedoch stehen bleiben. Bei extrem leichten Sandböden, deshalb nicht zu steil aufdämmen)
    • Die Tunnel auf Verfrühungsflächen sollten zeitnah geschlossen werden, um die Sonne in den nächsten Wochen zu nutzen.
    • Die Sensoren für die Dammtemperaturmessung müssen zeitnah und bedarfsgerecht aufgestellt werden, da sonst die Temperatursumme nicht für den Erntestartkalkulation genutzt werden kann. Es kommt zu Fehleinschätzungen. Bei neuer Einführung des Systems muss dieses unbedingt eng mit Vorortkontrollen begleitet und abgeglichen werden, um Überraschungen zu vermeiden! Dennoch ist diese Technik für die Dammtemperaturüberwachung sehr sinnvoll.

Pflanzung:

Mit der Pflanzung dieser Anlagen wird ein wesentlicher Grundstein für den Erfolg in der Zukunft gelegt. Deshalb sind folgende Aspekte zu beachten:

  • Tiefgründigkeit (Spargel bis 1 m)
  • Optimaler pH-Wert (Spargel und Erdbeeren 5,5-6,3 in der kompletten Wurzelzone)
  • Gesicherte Wasserversorgung (inkl. technischer Anlagenerstellung und Wasserrecht)
  • Grundwasserabstand von mindestens 1 m
  • Gesicherte Zusage der gewünschten Sorten, in der gewünschten Qualität
  • Aktiver Boden (keine Dauerbrachen)
  • Freiheit von Dauerunkräutern und bodenbürdigen Schädlingen

Weitere Informationen können Sie aktuell über Rundschreiben erhalten. (Für weitere Informationen nutzen Sie mein Kontaktformular)

Erdbeeren

In den Verfrühungsanlagen (geschlossene Hoch- und Minitunnel) beginnt die Vegetationszeit. Hier ist es wichtig, dass geplante mechanische Putzarbeiten (Blattentfernung) abgeschlossen sind, da die zarten neuen Blätter sonst beschädigt werden.

Mit dem Austrieb erfolgt auch zunehmend eine Verdunstung und es ist eine bedarfsgerechte Wasser- und später Düngegabe zu prüfen, um Stresssituationen zu vermeiden.

Aus Sicht des Pflanzenschutzes sollte eine zu lange Blattnässe vermieden werden (bedarfsgerechte Belüftung) und auch auf Schädlinge ist in diesen Anlagen, jetzt beginnend, zu achten (Spinnmilben, Weiße Fliege, später Blattläuse).

Geschäftsführung

  • Jetzt sollten spätestens die Analysen des vergangenen Jahres und die Betriebsplanungen erfolgen, um Optimierungen noch in der kommenden Saison nutzen zu können.
  • Planung sind ein wichtiger Optimierungsgrundstein. Folgende Unterlagen sind in jedem Unternehmen sinnvoll:
    • Abschluss- und Betriebszweiganalyse
    • Liquiditätsplan
    • Entwicklungsplanung (5 Jahre wegen Dauerkultur)


(Für weitere Informationen nutzen Sie mein Kontaktformular)

 

Aktuelle Beratungsschwerpunkte: 

  • Investitionsplanung
  • Arbeitseffizienz
  • Betriebszweiganalysen
  • Betriebs- und Finanzplanungen
  • Nährstoffbilanzen
  • Integrierter Kontrollierter Anbau
  • Zertifizierungen

 

Aktuelles Rundschreiben:

Nr. 8: Pflanzung, Erntesteuerung in Verfrühung, AK, DVO, Erdbeeren


(Bezug über Abonnement, Informationen und Bestellung unter info@ubiga.de)